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Auf den folgenden Seiten findet Ihr einige Bilder von meiner Reise zum Nordkap. Diesen Trip habe ich mit einem Freund meiner Heimat unternommen, den ich seit kurzer Zeit Jepp nenne. Mir hat er den Nick Mack verpasst- warum auch immer. Als wir vor drei Jahren bereits in Skandinavien waren, beabsichtigten wir bis zum Nordkap zu fahren. Dies haben wir dann allerdings nicht geschafft, da wir nur zwei Wochen Zeit hatten. Dies war durch unsere damalige Lehrzeit nicht anders möglich. Schon damals beschlossen wir, bei Gelegenheit wieder mal hochzufahren. Und in diesem Jahr war es dann endlich soweit: Wir starteten 29.August ´99, früh morgens so gegen 3:00 Uhr.

Erst mal mussten wir durch halb Deutschland fahren um die Fähre zu erreichen, welche von Puttgarden auf der Insel Fehmarn startete. Danach gut 200 km durch Dänemark, nochmals auf eine Fähre, und dann war´s endlich soweit, wir waren in Schweden. An diesem Tag fuhren wir bis kurz vor Göteborg, wo wir uns einen Platz zum übernachten suchten mussten. Seppel und ich hatten zwei Zelte eingepackt, und da Skandinavien im Allgemeinen "Jedermannsland" ist, konnten wir fast überall campen. Das taten wir dann auch in den folgenden zweieinhalb Wochen. Am nächsten Tag schauten wir uns dann erst mal Göteborg an. Es ist eine interessante Stadt mit vielen engen Gassen, eindrucksvollen Fußgängerpassagen und einigen Flüsschen.

Noch am selben Tag fuhren wir weiter in Richtung Norden. Am späten Nachmittag erreichten wir dann die Grenze zu Norwegen. Kurz hinter Oslo suchten wir uns dann abermals einen Schlafplatz. Und an diesem Tag war uns das Glück hold, denn wir fanden, etwas weg von der Straße, eine kleine Hütte, welche mitten im Wald gelegen war. Dort oben war es sehr ruhig, irgendwie angenehm. Am nächsten Morgen wurden wir dann sogar noch durch die Sonne geweckt, einfach herrlich, oder? Da wir den Süden Norwegens bereits gesehen hatten, fuhren wir bis Trondheim durch, ohne uns großartig irgendwelche Museen anzuschauen. Trondheim ist eine wichtige Industrie- und Hafenstadt in Norwegen, es gab allerdings nicht viel zu sehen.

Einige Tage später überquerten wir dann den Polarkreis. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir hervorragendes Wetter. Am Polarkreis wollten wir dann auch noch übernachten. Es zog gerade ein Unwetter auf, das sollte uns aber nicht stören. Wir beeilten uns mit dem Aufbau des Zeltes und kurz darauf begann es dann auch schon zu regnen. An der Unterseite unseres Zeltes versammelten sich dann auch noch einige Mücken, wovon wir nicht so begeistert waren, aber wir hatten ja noch das Innenzelt, welches uns vor einem brutalen Angriff schützen würde. Und so schliefen wir dann auch nach einiger Zeit ein. Am nächsten Morgen hatte es dann wieder aufgehört und wir fuhren weiter. In Alta, einer schon recht nördlich gelegenen Stadt Norwegens, betrachteten wir einige Felsenmalereien- übrigens gibt es in ganz Skandinavien sehr viele Felsmalereien, aber auch Grabfelder aus dem Mittelalter und Schiffssetzungen- und fuhren immer weiter in Richtung Nordkap.

Am 5.Tag unserer Reise kamen wir dann am Nordkap an. Da wir die Mitternachtssonne sehen wollte, hatten wir uns vorgenommen, so gegen 23:00 am Kap anzukommen, was wir eigentlich recht gut geschafft hatten. Nun hatten wir nur noch ein Problem- es war bewölkt. Da unsere Eintrittskarten aber für 48 Stunden gültig waren, beschlossen wir am Nordkap zu übernachten, was nicht so einfach war, da das campen mit Zelten nicht gestattet war. Wir schliefen dann im Auto. Am nächsten Tag standen wir recht zeitig auf, suchten uns einen Platz zum Frühstücken und taten dies dann auch. Beim Abwasch in einem See stellten wir fest, daß das Wasser so ca. 20°C haben musste und beschlossen noch hierin baden zu gehen. Unerwartet kalt wurde das Wasser dann, als wir ungefähr 3m drin waren. Anschließend waren wir wandern. Eine 9 km lange Wanderung zum wirklich nördlichsten Punkt Europas sollte unser Ziel sein. Über Steine und Felsen, sowie über nasse Wiesen waren wir 4 Stunden unterwegs. Aber es hat sich gelohnt. Der Ausblick war einfach einmalig und unbeschreiblich. Auf dem Rückweg sahen wir dann noch zwei Renntierherden. Wieder am Auto angekommen waren wir ganz schön fertig. Wir fuhren dann erst mal zur nächsten Zimmervermietung, wo wir dann auch duschen konnten ohne allerdings ein Zimmer buchen zu müssen. Wir fuhren nochmals zum Nordkap, in der Hoffnung diesmal die Mitternachtssonne zu sehen.

Wir warteten noch ein wenig und es war abermals bewölkt, aber nicht so schlimm wie den Tag zuvor. So konnten wir sie dann sehen und es war beeindruckend. Gegen 1:00 Uhr begaben wir uns wieder auf die Heimreise, welche uns über Finnland nach Schweden führte. In Finnland kann man noch etwas preiswerter einkaufen und tanken als in den restlichen skandinavischen Länder, doch das nur als Tipp für Interessierte.....

to be continued ...

 

 
 
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